Das Friedenslicht ist im Lumdatal angekommen!

Am dritten Adventswochenende wurde das Friedenslicht zum diesjährigen Thema „Hoffnung schenken – Frieden finden“, welches in der Geburtsgrotte Jesu entzündet und nach Wien geflogen wird, von Wien nach Fulda gebracht. Von dort aus haben wir es bei einem Aussendegottesdienst im Fuldaer Dom in Empfang genommen. Mit dem Zug brachten wir es nach Grünberg. Auf dem Weg haben wir es aus dem Zug an viele Menschen, die an den Gleisen warteten weitergegeben. Das Thema soll vor allem ein Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht setzten.
Am Samstag vor dem dritten Advent haben wir, von unserer Ortsgruppe aus, eine kleine Adventsfeier veranstaltet. Wir trafen uns am Samstagabend mit unseren „älteren“ Pfadis im Gemeindezentrum in Londorf um uns auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Alle ab 10 Jahren konnten dabei sein, zum Spielen, für eine schöne Andacht draußen, zum Pizza essen, einen Weihnachtsfilm schauen und so viele Plätzchen essen, wie in einen danach noch hinein passten. Danach war es auch schon sehr spät und alle gingen brav ins Bett. Am nächsten Tag sollten alle fit genug sein um die Fahrt nach Fulda und zurück sowie den Gottesdienst gut zu überstehen.

Am nächsten Morgen frühstückten wir, packten alles zusammen und räumten zusammen auf. Auf geht es nach Grünberg wo schon die ersten von den jüngeren Pfadis warteten um mit uns nach Fulda zu fahren. Nachdem alle 26 Pfadis im Zug waren ging es los, für manche die erste Zugfahrt. Der Zug war quasi belagert von Pfadis und anderen, die auch zum Aussendegottesdienst wollten. Bei Regen ging es einmal durch Fulda zum Dom. Der Gottesdienst war schön, vor allem für unsere jüngsten zwar etwas langatmig, aber sie hielten alle gut durch! Am Ende des Gottesdienstes wurde das Licht verteilt. Es ist von vier Pfadfindern, zwei vom den DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) und zwei vom VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder), von Wien nach Fulda gebracht worden. Jeder konnte seine Kerze am Friedenslicht entzünden und die Kirche noch etwas mehr erleuchten.

Nach dem Gottesdienst ging es zum riesen Abschlusskreis auf dem Domvorplatz. Nicht nur Pfadfinder sondern alle konnten daran teilnehmen und unsere zwei Abschluss Lieder „Nehmt Abschied Brüder“ und „Allzeit Bereit“ mitsingen. Danach ging es ab zum Bahnhof. Dort konnte jeder etwas zu Essen holen, um nicht doch auf der Rückfahrt zu verhungern.
Im Zug zurück wurde nun das Licht aus dem Zug hinaus verteilt. Es gilt als Symbol von Liebe, Hoffnung und Frieden und soll durch die Weitergabe Licht in die dunkle Weihnachtszeit bringen. Noch nicht jedem ist, selbst zu heutigen Zeit, nicht bewusst, dass diese Werte so unglaublich wichtig sind.

Am Grünberger Bahnhof angekommen, gab es für manche den ersten Friedenslicht Aufnäher und es konnte nach Hause gehen, mit dem Friedenslicht im Gepäck.
Nun verteilen wir es am vierten Adventswochenende und zur Weihnachtszeit in einigen Gottesdiensten in unserer Umgebung. Kommen Sie gerne mit einer Laterne und nehmen Sie es in Empfang, erleuchten Sie Ihre Weihnachtszeit etwas mehr und schenken Sie Hoffnung um Frieden zu finden.

Gut Pfad, Selina Rausch

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