Meutenübernachtung: Fische

Nach einer erfolgreichen Schnupperstunde kurz nach den Sommerferien ging es zu einer Pfadiübernachtung zum Thema „Fische“: 16 Kinder haben mitgemacht, von denen zwölf seit den Sommerferien neu in der Meute sind.

Jeder hatte wohl zuhause seinen Teller leer gegessen, denn wir hatten schönstes Herbstwetter. Mittags kamen alle zusammen und es wurde erstmal viel draußen gespielt. Danach ging es rein und aus Schuhkartons, Farbe, Papier und Sand wurden Aquarien gebastelt. Dazu konnten so viele Fische gefaltet werden wie gewünscht, und der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Abends gab es vom Küchenteam leckeres Essen. Zum Auspowern ging es wieder raus. Weil so viele neue Kinder dabei waren, wurde etwas mehr erklärt, zum Beispiel, dass wir gemeinsam das Essen beginnen und auch beenden und dazwischen nicht aufstehen. Also wenn man etwas wollte, was auf der anderen Seite des Tisches war, musste man ganz schön laut rufen, dass derjenige auch reagiert. Das haben aber alle schnell verstanden und es funktionierte, auch wenn das Abendessen etwas turbulenter war.

IMAG1301_BURST002_COVER

Super war es, dass die Kinder sich gut verstanden und es kaum größere Zwischenfälle gab. Spiele selbst organisieren fiel ihnen leicht, nur das mit dem Leise sein wird wahrscheinlich ein längeres Projekt sein. Dann war es auf einmal schon dunkel und die Konzentration ließ doch etwas nach. Und nach zwei kleinen Spielchen waren alle müde und auf dem Weg in ihren Schlafsack. Die doch noch kleinen Kinder konnte man in dem Schlafsack von Papa oder Opa kaum sehen und nach eine Stunde schlief auch der letzte.
Die ersten meinten aber, dass um kurz vor 5 die Nacht schon vorbei ist. Ganz vorbildlich ging es erstmal runter spielen oder sie räumten ihre Sachen zusammen und putzen ihre Zähne. Irgendwann etwas später gab es Frühstück. Einmal Müsli für alle!

Dann wurde nur noch das große Chaos beseitigt und es ging nochmal nach draußen, spielen, Bilder machen und danach das Aquarium fertigstellen und schon wurden alle wieder abgeholt. Fast alles, außer ein paar Klamotten und Hausschuhe, wurde mitgenommen. Der Rest wird sicher auch noch seine Besitzer finden.

Das war eine super schöne, spaßige, kurzfristige Übernachtung für dieses Jahr!

Gut Jagd, Selina.

Aquarien aus Pappe (vom Gießener Anzeiger)

Artikel aus dem Gießener Anzeiger vom 03.11.2015.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .