Pfadi-WG: der erste Tag

Heute hat unsere Pfadi-WG er├Âffnet: Ein Experiment, in dem Jugendliche aus unserem Stamm eine Woche miteinander und eigenverantwortlich leben. Von Montag bis Freitag sind 15 Jugendliche aus der Sippe Steinmarder und der Roverrunde dazu eingeladen. Wir wollen lernen, wie der Alltag au├čerhalb von „Hotel Mama“ zu meistern ist und wie man trotz Pfadi-Aktionen und Freizeit auch seinen (Schul-)Alltag noch auf die Reihe bekommt. Dazu nutzen wir das neue Jugendhaus in der Gemeinde.

Das Zitat:┬á„Aller Anfang ist schwer!“ war bei uns heute zum Gl├╝ck nicht zutreffend, man kennt sich ja im Stamm. Ich hatte versprochen um 13:00 Uhr am Jugendhaus zu sein und die Pforten f├╝r all unsere Mitbewohner zu ├Âffnen. 13:14 Uhr: Ich werde von Hannes angerufen, der sicherheitshalber nochmal nachfragt ob ich auch wirklich komme, er sei mit dem Bus gekommen. Ich beeile mich und entschuldige mich f├╝r meine Versp├Ątung.

Wir gehen in die R├Ąume und sofort stellt sich mir die Frage nach dem Mittagessen. Hannes hat schon gegessen. Doch als Freddy kurze Zeit sp├Ąter kommt entschlie├čen wir uns zur Bolognese, die ich noch ├╝brig hatte, ein paar Nudeln zu kochen.

15:30 Uhr: Freddy hat heute Geburtstag und bringt nach alter Sitte Kuchen mit und das nicht zu knapp! Kalter Hund, R├╝hrkuchen und Bananen-Schoko-Muffins schmecken sehr gut. Alles Gute, Freddy!

Irgendwann danach sto├čen Leon Klemm und Lisa zu uns. Wir ├╝berlegen was es zu Abend geben soll und entscheiden uns nach kurzen Internetrecherchen f├╝r einen┬áSpinat-K├Ąse-Auflauf. Lisa und Leon gehen einkaufen w├Ąhrend am Gemeindezentrum die Meutenstunde mit Selina beginnt. Hannes und Freddy machen den Einstieg, weil Selina angek├╝ndigter Weise etwas sp├Ąter kommt.

Die weiteren Stunden werden mit Wizzard Extreme und Bildern aus den letzten 10 Jahren gef├╝llt. Zu uns sto├čen noch Selina und Markus (ein Freund Selinas aus M├╝nchen), die Lust auf ein paar Stunden Gesellschaft haben. Ein wechselndes Team von Personen ergreift die Initative und bereitet das Abendessen zu.

Nach dem Abendessen folgt das obligatorische Sp├╝len und wir beschlie├čen einen Film zu gucken. Nachdem „Oben“ aus unerfindlichen Gr├╝nden nur in Englisch verf├╝gbar ist, entscheiden wir uns f├╝r „Die Rotk├Ąppchenverschw├Ârung„.

Um 23 Uhr ist dann aber auch Schluss, schlie├člich m├╝ssen 5 der 6 st├Ąndigen Mitbewohner morgen fr├╝h raus! Z├Ąhne putzen und ab ins Bett.

Gut Pfad, Jonas

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