Die Pfadi-WG 2013

Eine Pfadfinder WG, was kann man sich denn darunter vorstellen?

Ist das eine WG in der nur Pfadfinder wohnen? Ja! Das ist bestimmt eine nette Idee, gerade weil es bei uns im VCP doch einige Studenten oder junge Erwachsene gibt, die nicht mehr zuhause wohnen. Und Pfadfinder ticken alle irgendwie ähnlich und kommen gut miteinander aus.

Die Veranstaltung, die letzte Woche von unserem Landesverband durchgefĂĽhrt wurde hatte im Sinne genau dies auszuprobieren: Eine WG, die fĂĽr jeden offen steht, ob er zum arbeiten, zum Netzwerken oder einfach nur um Gesellschaft oder um SpaĂź zuhaben vorbei kam, genau das wurde geboten.

Los ging es am Montag, den 02. September. Dort fand die zunächst die Redaktionssitzung zum Hesseblättche (unsere Verbandszeitung auf Landesebene) statt. Danach gab es Wraps (manche nennen sie auch Tortillias) zum Abendessen.

Den restlichen Abend verbrachte man damit sich zu beschnuppern und sich kennenzulernen. Der FSJ-Staffelstab wurde an Jule Malt übergeben, die ab jetzt im Landesbüro die täglichen Fragen sortiert und beantwortet. Ob eine Spielerunde mit lockerem Plausch oder Diskussionen über Hemmschwellen und Käuflichkeit (inspiriert von der LateLine: Bist du käuflich? – Sendung vom 26.08.2013) man findet bei solchen Veranstaltungen immer eine interessante Runde.

Nach der ersten Nacht und einigen Mitbewohnern die die WG schon wieder verlassen mussten, stürzten sich viele in die Arbeit, ob VCP bezogen oder auch für andere Dinge. Der Dienstag mündete in das letzte Vortreffen der Lettland-Fahrer. Das ganze wurde mit Grillen verbunden und wieder einmal hatte man die Chance sich mit neuen Leuten zu unterhalten und Kontakte zu knüpfen.

Arbeiten in der Pfadi-WG

Arbeiten in der Pfadi-WG

Am Mittwoch bekamen wir dann neben mir (Jonas) noch besuch von Jeanette und Selina, die erst in big FFM zum Shoppen waren und sich natĂĽrlich auch vor einem Besuch in der WG nicht scheuten. Das Abendprogramm bestand aus gemeinsamen Kinobesuch. Unsere Letten mussten am nächsten morgen frĂĽh zum Flugzeug und mussten deshalb natĂĽrlich frĂĽh ins Bett. Im Kino besuchten wir die Sneak. Und tatsächlich war diese Kinoform doch nicht jedem bekannt. In „der Sneak“ läuft ein Film, der erst in den nächsten Tagen ins Kino kommt. Vorher werden noch Karten fĂĽr die nächste Woche, StrohhĂĽte oder auch Gläser gefĂĽllt mit Gummibärchen verlost. Danach schlugen sich so manche die Nacht um die Ohren und der Schlaf fiel kurz aus. Aber spätestens nach der Verabschiedung der Letten hatten die, die nicht in die Schule mussten die Chance zu ruhen.TschĂĽss, ihr Letten!

Der Donnerstag war der mit abstand ruhigste Tag: 2 Hauptamtliche und 3 Teilnehmer. Trotzdem war er irgendwie ein netter WG Abschluss. Nachdem Jule und ich auf Jakob gewartet haben und er dann doch abgesagt hat waren wir eben zu zweit im Zoo. Ganz neu-urban endete dieser Abend mit einer Teenager Kommödie auf dem Dach der Jugendgästeetage des BDP, in der wir untergebracht waren.

Nach dem Aufräumen am Freitag morgen lässt sich sagen: Wir sind im guten auseinander gegangen.

Die Pfadi-WG zeigt mir mal wieder, das die Ranger & Rover Stufe im VCP nicht nur die Stufe ist, die die Arbeit in den Stämmen und in der Region trägt. Ranger & Rover haben eigene Veranstaltungen verdient und diese lockere Form ist in meinen Augen genau das richtige für uns. Nicht zuletzt wird durch genau so etwas das Netzwerk gebildet, von dem wir doch immer alle schwärmen.

Ich freue mich schon auf die Pfadi-WG im nächsten Jahr. Hoffentlich mit neuen Köpfen und vielleicht auch in neuer Umgebung.

Gut Pfad, Jonas

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