Vorbereitungstreffen fĂŒr den A- Kurs

Am vergangenen Wochenende vom 6. bis 8. MĂ€rz hat sich bei uns in Londorf im evangelischen Gemeindezentrum das Vorbereitungsteam fĂŒr den A-Kurs (Gruppenleitungsgrundkurs) getroffen. DerKurs wird vom 9. bis 18. Oktober 2020 im Pfadfinderzentrum in Immenhausen, nördlich von Kassel, stattfinden. Wir freuen uns sehr und sind sehr stolz, dass sich aus unserem Stamm vier Leiter*innen fĂŒr den Kurs engagieren. Bei einem A-Kurs stehen unsere Prinzipien wie „Learning by Doing“, also auf Basis der Selbsterfahrung das eigene Handeln kritisch zu reflektiere, oder wie „Look at the child“, also achte auf den Einzelnen, im Vordergrund. Der kommende Kurs wird von Jeanette gleitet. Madita und Benedikt sind ebenfalls im Schulungsteam mit dabei. Der Kurs wird von einem Verpflegungsteam bekocht werden. Dabei wollen wir insbesondere regionale Produkte einkaufen und saisonales Obst und GemĂŒse verwenden. Nachhaltiges Zusammenzuleben und auf eine verantwortungsvolle Ressourcenverwendung zu achten entspricht nicht nur dem momentanen Zeitgeist, sondern auch dem Anspruch der Pfadfinderbewegung, die Welt ein bisschen besser zu hinterlassen, als man diese vorfindet. Das Verpflegungskonzept wird von Freddy erarbeitet.

Unser Zeitungsarktikel zur Sommerfahrt in die Hohe Tatra

Vom 29. Juli bis 9. August waren 7 Pfadfinder*innen aus dem Lumdatal gemeinsam mit 70 weiteren Pfadis in der Hohen Tatra und in Krakauunterwegs.

Die Hohe Tatra wird hÀufig als kleinstes Hochgebirge der Welt bezeichnet und liegt auf der Landesgrenze zwischen Polen und der Slowakei. Die Pfadfinder*Innen erwanderten in de rersten HÀlfte des Sommerlagers die Hohe Tatra in kleinen Gruppen aus den einzelnen StÀmmen, so nennen sich die Ortsgruppen.

Dabei waren die meisten Wanderrouten mehrtĂ€gig und fĂŒhrten oftmals durch Gegenden ĂŒber 2000 Meter ĂŒber dem Meeresspiegel. Die Routen sind an einem Vorbereitungstreffen von den Kindern und Jugendlichen im Mai in Rixfeld gemeinsam geplant worden. FĂŒr dieses große Abenteuer bereitete sich rund ein Drittel der Teilnehmenden mit einem speziell dafĂŒr organisierten Outdoor-Erst-Hilfe-Kurs vor.

Der Zeltlagerplatz lag in Varisovo, einem kleinen Dorf in der nördlichen Slowakei. Die Anreise dorthin dauerte mit dem Reisebus rund 14 Stunden von Fulda aus. Die erste Nacht in der Slowakei zelteten alle gemeinsam auf diesem Platz. Am Morgen des zweiten Tags wurden die Gruppen dann entlang des Gebirges abgesetzt, je nach dem, von wo sie ihre Route beginnen wollten. Bis zu sechs Tage hatten die Gruppen Zeit, die von ihnen gewÀhlten Routen zu laufen und das Gebirge zu erkunden.

Gruppenfoto der Lumdataler in der hohen Tatra

Die Lumdataler in der Hohen Tatra.

Die Fahrt wurde von einem ehrenamtlichen Leitungsteam ĂŒber ein Jahr lang vorbereitet.Dabei gelang es, Drittmittel fĂŒr ein Medienprojekt im Rahmen der Fahrt vom Deutschen Kinderhilfswerk (DKHW) einzuwerben. Das DKHW setzt sich schon seit ĂŒber 45 Jahr fĂŒr Kinderrechte, Beteiligung und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein.

Die Fahrt wurde auch durch weitere Spenden gefördert, wie von der Evangelischen Stiftung Pfadfinden. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bildeten Abteilungen, wie ein Einkaufsteam, ein Verpflegungsteam, eine Technikabteilung oder ein Medienteam, die wĂ€hrend der Vorbereitung, DurchfĂŒhrung und Nachbereitung der Fahrt Verantwortung fĂŒr die unterschiedlichen Aufgaben wahrnahmen.

Eine wichtige Komponente des auf Fahrt seins ist es, auf seine Gruppe angewiesen zu sein.Das benötigte Koch- und Zeltmaterial, sowie die Verpflegung wird in der Gruppe aufgeteilt.Das langsamste Mitglied der Gruppe bestimmt das Tempo und die Schwierigkeit der Route.So lernen die Jugendlichen sehr schnell aufeinander zu achten und erlangen eine ausgeprÀgte Konfliktlösungskompetenz.

WĂ€hrend des an den Fahrtteil anschließenden Zeltlagers stand der Austausch ĂŒber die erlebten Abenteuer im Fokus. Einige Gruppen hatten wildlebende GĂ€mse oder Hirsche getroffen. Andere hatten sich komplett verlaufen oder mussten sich ohne Karten auf Englisch den Weg erfragen. Wieder anderen war es gelungen, den Rysy mit einer Höhe von 2503 Metern ĂŒber Normalnull zu besteigen. Die Gruppen erzĂ€hlten nacheinander von ihren Erlebnissen und lasen die lustigsten Geschichten aus ihren FahrtentagebĂŒchern vor.

Auf dem Heimweg hatten die Kinder und Jugendlichen bei einem 9-stĂŒndigen  Zwischenstopp Zeit, Krakau zu erkunden. Viele besuchten das jĂŒdisch geprĂ€gte Stadtviertel Kazimir und besichtigten dort Synagogen, andere erkundeten die Festungsanlage Wawel. Der Erkundungstag in Krakau endete mit einer kleinen Singerrunde im Stadtpark. Einige Passanten hielten an und hörten dem Gitarrenspiel und Gesang der Pfadfinder*Innen eine Weile zu. Gegen 22.00 Uhr wurde das letzte Lied zum Abschied gesungen und es ging wieder in den Bus zurĂŒck nach Bad Hersfeld und Fulda.

Ehrenamt-Preis fĂŒr junge Menschen geht auch ins Lumdatal

Jonathan Peper hat im April in Gießen einen Ehrenamt-Preis der BĂŒrgerstiftung Mittelhessen ĂŒberreicht bekommen. Mit diesem Preis lobt die BĂŒrgerstiftung Mittelhessen das Engagement junger Menschen und will sie bestĂ€rken, sich weiter fĂŒr Dinge, die sie bewegen, einzusetzen.

Jonathan beim Ehrenamtspreis

Jonathan hat den Preis aufgrund seines umfangreichen Engagements unter anderem im VCP erhalten. Er war sowohl als Sippenleiter als auch als Stammesleiter bei uns im Stamm aktiv. Momentan ist er freier Mitarbeiter in unserem Stamm und Mitglied der LandesfĂŒhrungsrunde des VCP Hessen.

Wir freuen uns sehr, dass Jonathan diesen tollen Preis verliehen bekommen hat. Herzlichen GlĂŒckwunsch!

StammesjubilÀum: 20 Jahre Martin Luther Lumdatal

Am Wochenende vom 13.4.18 bis 15.4.18 feierten wir, die Pfadfinder des VCP Stammes Martin Luther Lumdatal mit 20 Pfadfindern, unser 20-jÀhriges Bestehen. Neben den Feierlichkeiten zum JubilÀum verbrachten wir das Wochenende mit der Jagd nach Mr. X, der sein Unwesen in Geilshausen trieb.

Am Freitagabend, nachdem alle Pfadis nach und nach angekommen waren, begann das Lager mit gemĂŒtlichen Zusammensein bei Gesellschaftsspielen und am Ende des Abends mit einer Runde Werwolf. Samstag bekamen wir von Kindern unserer Kirchengemeinde Hilfe bei der Jagd nach Mister X. Dabei spielten wir das bekannte Gesellschaftsspiel Scotland-Yard, bei dem Mr. X unerkannt durch London reist und von den Agenten in U-Bahn, Taxi und Bus gejagt wird. Wir spielten allerdings draußen in Geilshausen. DafĂŒr verwendeten wir pfadfinderuntypisch unsere Handys, teilten uns in Gruppen auf und jagten mit der passenden App zur Ortung die Mr-X-Gruppe. Dabei sind alle an ihre Grenzen gegangen, so dass wir zur StĂ€rkung bei dem zum GlĂŒck sonnigen und warmen Wetter zwischendurch noch ein Eis verdient hatten.

Abends wurden unsere GĂ€ste wieder abgeholt und wir ließen den Abend bei einer Singerunde ausklingen. In den Sonntag nutzten wir die Kirche, in der wir ĂŒbernachtet hatten, fĂŒr unsere Andacht. Madita hielt eine einer Andacht, in der sie sich mit uns  zum Thema Zusammenhalt und danach mussten wir schon wieder zusammenpacken, da das richtige Lager schon vorbei war. Am Nachmittag feierten wir unser JubilĂ€um bei einem gemĂŒtlichen Grillen gemeinsam mit unseren Familien, der Regionsleitung und dem BĂŒrgermeister von Rabenau.

Als Geschenk zu unserem 20-jĂ€hrigen Bestehen brachte uns die Regionsleitung ein Iniaca mit. FĂŒr alle die sich jetzt fragen was das ist: ein Indiaca ist ein schnelles und sehr dynamisches RĂŒckschlagspiel. Wer sich immer noch fragt. Wie es jetzt aussieht: es ist ein sehr robuster Ball mit einer Feder dran, der mit der flachen Hand geschlagen wird.

Zum Abschluss des gesamten JubilÀum gab es noch den traditionellen Abschlusskreis und danach lösten sich die Feierlichkeiten nach und nach auf.

Alles in allem war es ein sehr gelungenes Lager und eine sehr schöne Feier. Vielen Dank an alle die dieses Wochenende mit uns verbracht haben und mit uns unser JubilÀum gefeiert haben.

 

Gut Pfad

Madita

Schulzeit = Sippenstundenzeit!

Die Ferien sind vorbei und die Sippenstunden gehen auch wieder los.
– Alle Termine findet ihr hier.

Sippe2

Petterson, Findus & die Lumdataler Meute

Es ist zwar schon ein paar Wochen her, aber vielleicht haben die meisten das Petterson und Findus Lager noch im Kopf. Die Kinder der Meute und einige Betreuer haben sich am Freitag nach der Schule in Odenhausen getroffen um nach Geilshausen zu laufen. Das Wetter war zwar nicht ganz ideal, aber es hÀtte uns auch schlimmer treffen können.

Auf dem Weg wurde fleißig Holz gesammelt um am Abend an einem kleinen Feuerchen Stockbrot zu machen. Doch zuerst wurde in Geilshausen alles erkundet, wir gingen ins Gemeindehaus der evangelischen Kirche dort, wo wir geschlafen haben, und an die Lumda. Vor dem Abendessen sicherte sich noch jeder einen gemĂŒtlichen Schlafplatz in der Kirche um dann mit 17 Kindern und 4 Betreuern 4,5 Kilo Brot zu verdrĂŒcken! SpĂ€ter am Abend ging‘s in den Schlafsack. Und am nĂ€chsten Morgen waren alle topfit.

Wir liefen auf dem Fahrradweg Richtung GrĂŒnberg um dort fĂŒr Muckla HĂ€uschen im Wald zu bauen. Hier konnte jeder seiner KreativitĂ€t freien Lauf lassen und es wurden verschiedenste HĂ€user gebaut. Als wir gegangen waren zogen schon die ersten Muckla ein und waren begeistert von ihrem neuen Zuhause.
Wir gingen zurĂŒck, die einen holten noch etwas Holz im Wald und die anderen standen schon mit beiden Beinen in der Lumda und suchten die Blutegel. Dann noch schnell was Essen und oooups! Findus fehlte.

Normalerweise ließ er sich kein Essen entgehen und schon gar nicht an seinem Geburtstag, den wir ja an dem Samstag feiern wollten. Jeder suchte nach Findus doch niemand fand ihn. Wir dachten, dass wir schon mal mit den AG’s anfangen um Findus dadurch zu locken. Es wurde Theater gespielt und gebastelt und gebacken, doch Findus ist nicht gekommen. Dabei gab es doch Pfannkuchentorte!

Also ging es nach dem Snack los um Findus zu suchen. Er bleibt ja öfter einfach bei den Mucklas um dort noch etwas zu verweilen oder treibt sich woanders draußen rum. Durch einen Informanden bekamen wir doch tatsĂ€chlich ein paar Wegzeichen und konnten ihn zum GlĂŒck holen! Da war Findus quasi zum Abendessen zur richtigen Zeit gefunden worden. Danach trafen wir uns draußen am Feuer zu einer gemĂŒtlichen SIngerunde, bei der uns einige der FĂŒhrungsrunde besuchten und unterstĂŒtzen. Die ersten Kinder gingen dann schon schlafen und fĂŒr alle anderen gab‘s noch eine Runde „Keiner darf uns sehen“ zum auspowern.

Am nÀchsten Morgen wurde fix aufgerÀumt, gegessen und dann durften wir am Kindergottesdienst in Geilshausen teilnehmen. Dann kamen auch schon die Eltern um ihre Kinder zu holen. Platt aber ziemlich zufrieden ging es heim um erstmal den Schlafdefizit zu minimieren.

Gut Jagd, Selina

Marmelade fĂŒr Alle!

Am letzten Wochenende haben wir Pfadfinder in Lumdatal Obst vor der Vernichtung gerettet und bei der Aktion „Marmelade fĂŒr Alle“ mitgemacht.

MfA

Wir alle wissen, dass ein Apfel mit braunen Flecken oft nicht mehr gegessen und deswegen weggeworfen wird. Die Nektarine mit der weichen Stelle gesellt sich zu ihm und die Mirabellen am Baum im Garten fallen einfach zu Boden und werden auch nicht mehr gegessen. WĂŒrde aus alldem Marmelade gekocht, dann wĂ€ren die noch verzehrbaren FrĂŒchte, die nicht mehr ansehnlich sind, im Nu haltbar gemacht und noch im kommenden Jahr könnte man einen leckeren Brotaufstrich genießen.

Genau das hatten wir vor: Nach dem Motto „Verschwenden Beenden!“ haben wir uns fĂŒr mehr ökologische Nachhaltigkeit eingesetzt und die lokalen SupermĂ€rkte und die Gießener Tafel gebeten, dass aussortierte Obst fĂŒr uns zurĂŒckzuhalten. Über 20 Kilogramm ganz verschiedenes Obst sind so zusammengekommen! Nun noch 13 Packungen Gelierzucker hinzufĂŒgen und fertig, so dachten wir zumindest.

297d346d-f7d7-485c-b234-5b47dc4cd10eSo legten die Gruppenstunden der EisbĂ€ren und der Luchse zusammen, doch anstatt der 3 brauchten wir am Ende 5 Stunden. Die wohl grĂ¶ĂŸte Überraschung war, dass nach der Aktion sogar die beiden KĂŒchen sauber hinterlassen wurde. Leider entstand ein Kaffeeengpass fĂŒr die Helfenden, weil die Steckdose fĂŒr den PĂŒrierstab gebraucht wurde. Die Marmeladen gelangen natĂŒrlich trotzdem, die best-prĂ€mierte wurde am Ende Banane-Erdbeere.

Wir danken der Tafel und dem Rewe Möser fĂŒr ihre UnterstĂŒtzung und freuen uns, dass wir auch unserem Freund Umed die deutschen Gepflogenheiten des Marmeladekochens nĂ€her bringen konnten.

Wer probierten möchte, muss zu den Pfadis kommen 😉

Gut Pfad,
Jan, Jonas und ein halbes Duzend Helfer.