Pfadi-Challenge 2020

In den vergangenen fünf Wochen haben 10 Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus allen Altersstufen unseres Stammes an der Pfadi-Challenge unserer Region teilgenommen.

Direkt am Anfang erstmal ein sehr großes Dankeschön an das Pfadi-Challenge Team, welches uns jede Woche neue spaßige Aufgaben geschickt und dadurch die letzten Wochen verschönert hat!

Doch was war die Pfadichallenge eigentlich? Die Pfadichallenge war eine digitale Regionschallenge bei der jeder Teilnehmer jede Woche neue Aufgaben zugeschickt bekommen hat und somit trotz Corona jede Woche wenigstens etwas für die Pfadfinder machen und sich gleichzeitig, durch Punkte für erledigte Aufgaben, mit anderen Pfadfindern aus Kurhessen messen konnte.

So begann die Challenge Anfang November mit einem Tassenkuchen, Küchenexperimente und Drachensteigen, neben den rein spaßigen Aktionen gab es aber auch Aufgaben, wie Müll sammeln, ein Waldmemory und Knoten lernen, die uns die Natur und den Pfadfinderlageralltag näher brachten. Für das richtige Lagerfeeling wurde auch einmal in einer Höhle im Wohnzimmer übernachtet und ein Miniatur-Zeltlager gebastelt.

Das Punktesammeln brachte nicht nur die Möglichkeit sich mit anderen Pfadfindern als Einzelperson, Gruppe und Stamm zu messen, sondern wer am Ende die benötigte Punktzahl erreichte bekam zudem einen neuen Aufnäher für seine Kluft.

Ich bin sehr stolz auf jeden Einzelnen aus Lumdatal, der an dieser Challenge teilgenommen hat, denn gemeinsam haben wir es geschafft der Stamm mit den meisten Punkten zu werden!

Hoffentlich benötigen wir in diesem Jahr 2021 keine digitale Regionsveranstaltung wie die Pfadi-Challenge, sondern können uns bald wieder draußen für gemeinsame Aktionen treffen.

Bleibt gesund!

Gut Pfad! Madita

Friedenslicht 2020

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind, sondern auch das Friedenslicht.

Am vergangenem Sonntag haben wir Pfadfinder es wie jedes Jahr beim Aussendungsgottesdienst in Fulda empfangen und tragen es nun zu ihnen in unsere Gemeinden. Aufgrund der aktuellen Lage fand der Aussendungsgottesdienst dieses Jahr ganz besonders als Autogottesdienst statt.

Das Friedenslicht, welches jedes Jahr von einem Kind in der Geburtsgrote Jesu als Zeichen des Friedens entzündet wird, steht dieses Jahr unter dem passenden Motto „Frieden überwindet Grenzen“.

Um gemeinsam mit Ihnen diese Grenzen zu überwinden und ihnen die Möglichkeit zugeben das Licht als Zeichen des Friedens mit nach Hause zu nehmen, haben wir verschiedene Möglichkeiten zur kontaktlosen Weitergabe des Lichtes arrangiert.

In Allendorf wird das Licht am 24.12 zwischen den beiden Weihnachtsgottesdiensten der ev. Kirche, zwischen 16:30 und 17:30 vor der Kirche verteilt.

In Londorf wird das Licht am 4. Advent sowohl in der evangelischen als auch katholischen Kirche im Adventsgottesdienst verteilt.
Zudem steht ein Friedenslicht vor dem Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde, so das sie es jeder Zeit abholen können.

Falls Sie gerne das Licht zuhause bei ihnen hätten, aber leider keine Möglichkeit haben es an einem dieser Orte zu holen, können sie uns gerne kontaktieren (hallo@vcp-lumdatal.de) und dann finden wir eine Lösung ihnen in diesen schweren Zeiten auch ein Licht nach Hause zubringen!

Wir wünschen Ihnen und ihren Familien eine gesegnete Weihnachtszeit und bleiben sie gesund!

Gut Pfad! Madita

Vorbereitungstreffen für den A- Kurs

Am vergangenen Wochenende vom 6. bis 8. März hat sich bei uns in Londorf im evangelischen Gemeindezentrum das Vorbereitungsteam für den A-Kurs (Gruppenleitungsgrundkurs) getroffen. DerKurs wird vom 9. bis 18. Oktober 2020 im Pfadfinderzentrum in Immenhausen, nördlich von Kassel, stattfinden. Wir freuen uns sehr und sind sehr stolz, dass sich aus unserem Stamm vier Leiter*innen für den Kurs engagieren. Bei einem A-Kurs stehen unsere Prinzipien wie „Learning by Doing“, also auf Basis der Selbsterfahrung das eigene Handeln kritisch zu reflektiere, oder wie „Look at the child“, also achte auf den Einzelnen, im Vordergrund. Der kommende Kurs wird von Jeanette gleitet. Madita und Benedikt sind ebenfalls im Schulungsteam mit dabei. Der Kurs wird von einem Verpflegungsteam bekocht werden. Dabei wollen wir insbesondere regionale Produkte einkaufen und saisonales Obst und Gemüse verwenden. Nachhaltiges Zusammenzuleben und auf eine verantwortungsvolle Ressourcenverwendung zu achten entspricht nicht nur dem momentanen Zeitgeist, sondern auch dem Anspruch der Pfadfinderbewegung, die Welt ein bisschen besser zu hinterlassen, als man diese vorfindet. Das Verpflegungskonzept wird von Freddy erarbeitet.

Regionssommerfahrt im kleinsten Hochgebirge der Welt

Vom 29. Juli bis 9. August waren 7 Pfadfinder*innen aus dem Lumdatal gemeinsam mit 70 weiteren Pfadis in der Hohen Tatra und in Krakauunterwegs.

Die Hohe Tatra wird häufig als kleinstes Hochgebirge der Welt bezeichnet und liegt auf der Landesgrenze zwischen Polen und der Slowakei. Die Pfadfinder*Innen erwanderten in de rersten Hälfte des Sommerlagers die Hohe Tatra in kleinen Gruppen aus den einzelnen Stämmen, so nennen sich die Ortsgruppen.

Dabei waren die meisten Wanderrouten mehrtägig und führten oftmals durch Gegenden über 2000 Meter über dem Meeresspiegel. Die Routen sind an einem Vorbereitungstreffen von den Kindern und Jugendlichen im Mai in Rixfeld gemeinsam geplant worden. Für dieses große Abenteuer bereitete sich rund ein Drittel der Teilnehmenden mit einem speziell dafür organisierten Outdoor-Erst-Hilfe-Kurs vor.

Der Zeltlagerplatz lag in Varisovo, einem kleinen Dorf in der nördlichen Slowakei. Die Anreise dorthin dauerte mit dem Reisebus rund 14 Stunden von Fulda aus. Die erste Nacht in der Slowakei zelteten alle gemeinsam auf diesem Platz. Am Morgen des zweiten Tags wurden die Gruppen dann entlang des Gebirges abgesetzt, je nach dem, von wo sie ihre Route beginnen wollten. Bis zu sechs Tage hatten die Gruppen Zeit, die von ihnen gewählten Routen zu laufen und das Gebirge zu erkunden.

Gruppenfoto der Lumdataler in der hohen Tatra

Die Lumdataler in der Hohen Tatra.

Die Fahrt wurde von einem ehrenamtlichen Leitungsteam über ein Jahr lang vorbereitet.Dabei gelang es, Drittmittel für ein Medienprojekt im Rahmen der Fahrt vom Deutschen Kinderhilfswerk (DKHW) einzuwerben. Das DKHW setzt sich schon seit über 45 Jahr für Kinderrechte, Beteiligung und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein.

Die Fahrt wurde auch durch weitere Spenden gefördert, wie von der Evangelischen Stiftung Pfadfinden. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bildeten Abteilungen, wie ein Einkaufsteam, ein Verpflegungsteam, eine Technikabteilung oder ein Medienteam, die während der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Fahrt Verantwortung für die unterschiedlichen Aufgaben wahrnahmen.

Eine wichtige Komponente des auf Fahrt seins ist es, auf seine Gruppe angewiesen zu sein.Das benötigte Koch- und Zeltmaterial, sowie die Verpflegung wird in der Gruppe aufgeteilt.Das langsamste Mitglied der Gruppe bestimmt das Tempo und die Schwierigkeit der Route.So lernen die Jugendlichen sehr schnell aufeinander zu achten und erlangen eine ausgeprägte Konfliktlösungskompetenz.

Während des an den Fahrtteil anschließenden Zeltlagers stand der Austausch über die erlebten Abenteuer im Fokus. Einige Gruppen hatten wildlebende Gämse oder Hirsche getroffen. Andere hatten sich komplett verlaufen oder mussten sich ohne Karten auf Englisch den Weg erfragen. Wieder anderen war es gelungen, den Rysy mit einer Höhe von 2503 Metern über Normalnull zu besteigen. Die Gruppen erzählten nacheinander von ihren Erlebnissen und lasen die lustigsten Geschichten aus ihren Fahrtentagebüchern vor.

Auf dem Heimweg hatten die Kinder und Jugendlichen bei einem 9-stündigen  Zwischenstopp Zeit, Krakau zu erkunden. Viele besuchten das jüdisch geprägte Stadtviertel Kazimir und besichtigten dort Synagogen, andere erkundeten die Festungsanlage Wawel. Der Erkundungstag in Krakau endete mit einer kleinen Singerrunde im Stadtpark. Einige Passanten hielten an und hörten dem Gitarrenspiel und Gesang der Pfadfinder*Innen eine Weile zu. Gegen 22.00 Uhr wurde das letzte Lied zum Abschied gesungen und es ging wieder in den Bus zurück nach Bad Hersfeld und Fulda.

Ehrenamt-Preis für junge Menschen geht auch ins Lumdatal

Jonathan Peper hat im April in Gießen einen Ehrenamt-Preis der Bürgerstiftung Mittelhessen überreicht bekommen. Mit diesem Preis lobt die Bürgerstiftung Mittelhessen das Engagement junger Menschen und will sie bestärken, sich weiter für Dinge, die sie bewegen, einzusetzen.

Jonathan beim Ehrenamtspreis

Jonathan hat den Preis aufgrund seines umfangreichen Engagements unter anderem im VCP erhalten. Er war sowohl als Sippenleiter als auch als Stammesleiter bei uns im Stamm aktiv. Momentan ist er freier Mitarbeiter in unserem Stamm und Mitglied der Landesführungsrunde des VCP Hessen.

Wir freuen uns sehr, dass Jonathan diesen tollen Preis verliehen bekommen hat. Herzlichen Glückwunsch!

Stammesjubiläum: 20 Jahre Martin Luther Lumdatal

Am Wochenende vom 13.4.18 bis 15.4.18 feierten wir, die Pfadfinder des VCP Stammes Martin Luther Lumdatal mit 20 Pfadfindern, unser 20-jähriges Bestehen. Neben den Feierlichkeiten zum Jubiläum verbrachten wir das Wochenende mit der Jagd nach Mr. X, der sein Unwesen in Geilshausen trieb.

Am Freitagabend, nachdem alle Pfadis nach und nach angekommen waren, begann das Lager mit gemütlichen Zusammensein bei Gesellschaftsspielen und am Ende des Abends mit einer Runde Werwolf. Samstag bekamen wir von Kindern unserer Kirchengemeinde Hilfe bei der Jagd nach Mister X. Dabei spielten wir das bekannte Gesellschaftsspiel Scotland-Yard, bei dem Mr. X unerkannt durch London reist und von den Agenten in U-Bahn, Taxi und Bus gejagt wird. Wir spielten allerdings draußen in Geilshausen. Dafür verwendeten wir pfadfinderuntypisch unsere Handys, teilten uns in Gruppen auf und jagten mit der passenden App zur Ortung die Mr-X-Gruppe. Dabei sind alle an ihre Grenzen gegangen, so dass wir zur Stärkung bei dem zum Glück sonnigen und warmen Wetter zwischendurch noch ein Eis verdient hatten.

Abends wurden unsere Gäste wieder abgeholt und wir ließen den Abend bei einer Singerunde ausklingen. In den Sonntag nutzten wir die Kirche, in der wir übernachtet hatten, für unsere Andacht. Madita hielt eine einer Andacht, in der sie sich mit uns  zum Thema Zusammenhalt und danach mussten wir schon wieder zusammenpacken, da das richtige Lager schon vorbei war. Am Nachmittag feierten wir unser Jubiläum bei einem gemütlichen Grillen gemeinsam mit unseren Familien, der Regionsleitung und dem Bürgermeister von Rabenau.

Als Geschenk zu unserem 20-jährigen Bestehen brachte uns die Regionsleitung ein Iniaca mit. Für alle die sich jetzt fragen was das ist: ein Indiaca ist ein schnelles und sehr dynamisches Rückschlagspiel. Wer sich immer noch fragt. Wie es jetzt aussieht: es ist ein sehr robuster Ball mit einer Feder dran, der mit der flachen Hand geschlagen wird.

Zum Abschluss des gesamten Jubiläum gab es noch den traditionellen Abschlusskreis und danach lösten sich die Feierlichkeiten nach und nach auf.

Alles in allem war es ein sehr gelungenes Lager und eine sehr schöne Feier. Vielen Dank an alle die dieses Wochenende mit uns verbracht haben und mit uns unser Jubiläum gefeiert haben.

 

Gut Pfad

Madita

Schulzeit = Sippenstundenzeit!

Die Ferien sind vorbei und die Sippenstunden gehen auch wieder los.
– Alle Termine findet ihr hier.

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